Das Maifeld, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2020. Dies ist kein Abenteuer, dies ist Schönheit, der auch Corona nichts anhaben kann. Fruchtbare Getreidefelder, sanfte Hügel und am Horizont die Kegel längst verloschener Vulkane. Keine Szene aus einer Science-Fiction-Serie, sondern die Landschaft zwischen Mosel, Eifel und Rhein. Der Raps steht in voller Blüte und leuchtet in sattem Gelb. Der Himmel darüber spannt sich in tiefem Blau, auf der Palette der Malerin ergibt beides das satte Grün, das den farblichen Dreiklang vollendet. Hin und wieder ein Auto, ein paar Radler. Nur in den Städten der Umgebung rätseln sie, ärgern sie sich über den gelblichen Belag auf Autos, Gartentischen und Wäsche, die draußen trocknet. Blütenstaub, der auch vor geöffneten Fenstern nicht Halt macht. Das Maifeld – woher stammt der Name? Von den Franken, die dort große Versammlungen abhielten, meint Wikipedia. Weil es gerade so schön ist, bleibe ich morgen mit euch in der Natur.
Bleibt gesund!